Welche Speiseöle kann man zum Braten verwenden ?

 

Bratenöle - Speiseöle

  Pflanzliche Speiseöle in der Ernährung werden nicht nur aus diätetischen Gründen gefordert. Weg von tierischen Fetten, hin zu pflanzlichen Ölen ist die einhellige Empfehlung. Doch wenn es um das Braten und Kochen geht, dann stellt man sich häufig die Frage, ja ist denn dieses Speiseöl dafür gut zu gebrauchen.  

Pflanzliche Speiseöle

  Welche Speiseöle gibt es:
  • Olivenöl
  • Sonnenblumenöl
  • Rapsöl
  • Erdnussöl
  • Maiskeimöl
  • Kürbiskernöl
  • Distelöl
  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Sesamöl
  • Palmöl
  • Traubenkernöl
  • Arganöl
  • Hanföl
  • Mohnöl
 

Speiseöl - Herstellungsverfahren

  Man unterscheidet kaltgepresste von raffinierten Speiseölen. Bei der Herstellung von raffiniertem Speiseöl wird die "Ölsaat" zerkleinert, und unter Zufuhr von Wärme gepresst teilweise hocherhitzt. D ie Ausbeute ist dabei höher. Teilweise werden beim Extraktionsprozess auch chemische Lösungsmittel zugesetzt, die Ausbeute wird noch höher. Natürlich muss hinterher das erhaltene "Rohöl" entsprechend gereinigt werden, es wird farbloser und geschmacksneutral. Wertvolle Substanzen gingen verloren. Schonende Pressung ohne Wärmezufuhr nennt man Kaltpressung. Gerade gute, wertvolle Speiseöle sind kaltgepresst, damit die für den menschlichen Körper so wertvollen und besonders wichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und die empfindlichen Vitamine erhalten bleiben. Prinzipiell ist es ja so, dass je gesättigter eine Fettsäure ist, umso fester ist die Konsistenz, desto härter ist das Fett. Pflanzenfette wie das Kokosfett oder das Palmfett mit seinen gesättigten Fettsäuren ist schon bei Zimmertemperatur fest. Pflanzenfette mit einem höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren sind da flüssig. Leider ist die Haltbarkeit der kaltgepressten pflanzlichen Speiseöle nicht sehr lange. Einmal die Flasche geöffnet, hält ein Leinöl gerademal 1-2 Monate. Je höher der Anteil an Vitamin E im Speiseöl, umso länger hält es. Gerade das Weizenkeimöl kann deshalb bis zu 2 Jahre halten.  

Pflanzliche Speiseöle zum Braten, Kochen, Fritieren

  Zum Braten geeignet sind das Erdnussöl, das Haselnussöl, das Rapsöl, das Olivenöl und das Sonnenblumenöl bedingt. Hoch erhitzbar, ohne Schaden zu nehmen ist das Erdnussöl, das Olivenöl kennt man ja aus der Mittelmeerküche und in heimischen Gefilden kann man das Rapsöl als Universalspeiseöl zum Kochen empfehlen.   Empfindliche Pflanzenöle werden am besten kühl aufbewahrt und auch nicht dem Licht direkt ausgesetzt. Braune oder grüne Flaschenfarben sind da die Lösung. Eine Besonderheit findet man bei Olivenölen, beim Sesamöl und beim Erdnussöl. Werden diese Öle im Kühlschrank aufbewahrt, dann zeigt sich eine sulzige Konsistenz. Bei Zimmertemeratur verschwindet diese wieder, auf die Qualität des Speiseöls hat dies keinen Einfluss. Nicht zum Braten verwenden sollte man folgende Öle: Distelöl, Hanföl, Kübiskernöl, Leinöl, Mandelöl, Mohnöl, Sesamöl und das normale Sonnenblumenöl. Diese wertvollen Speiseöle werden meist bei der Salatsosse Verwendung finden.   Gourmet Ratschläge von GOURMETKÜCHE - www.gourmetkueche.com  
Macadamia Nussöl in Bioqualität 250 ml
10 Bewertungen
Macadamia Nussöl in Bioqualität 250 ml
Ein feines Öl zum Braten, Zum Fritieren und Zum Kochen wie auch für die kalte Küche.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 21.11.2018 um 02:52 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm